7. September 2019, 18:00 Uhr

Hàba Quartett


Für die „21.Abendmusik“ am 7. September ist es gelungen, das international bekannte „Hába Quartett“ des hr- Sinfonieorchesters zu verpflichten. Sie werden zwei herausragende Streichquartette spielen: 

 

Smetana Und Borodin

Sha Katsouris  - Violine

 

Artur Podlesniy - Violine

 

Peter Zelienka - Viola

 

Arnold Ilg - Violoncello

 

Das Hába Quartett spielt nicht nur Werke seines Namensgebers, dem tschechischen Komponisten Alois Hába (1893-1973), der durch seine Mikrointervallmusik berühmt wurde. Sein Repertoire umfasst vielmehr alle Epochen. Das Quarett stellt seine Vielseitigkeit und interpretatorische Stilsicherheit durch intensive Konzerttätigkeit im In- und Ausland, bei Rundfunkaufnahmen und Auftritten bei bedeutenden Festivals immer wieder unter Beweis. Zudem veranstaltet das Hába Quartett eine eigene Konzertreihe in der Johanniskirche in Kronberg im Taunus. Die vier Musiker des Quartetts spielen nicht nur Kammermusik, sondern sind auch Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters bzw. des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. 

 

Die bewegte Geschichte des heute in Frankfurt am Main ansässigen Hába Quartetts beginnt mit seiner Gründung im Jahr 1946 durch den Geiger Dušan Pandula in Prag. Der Schwerpunkt lag damals in der Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten. Vor allem die enge künstlerische Verbundenheit zu dem wichtigsten Komponisten der mikrotonalen Musik, Alois Hába, führte dazu, dass Hába zwölf Quartette dem Ensemble widmete. Als im Zuge der kommunistischen Kulturpolitik der fünfziger Jahre Alois Hába in politische Ungnade fiel, geriet das Hába Quartett unter Druck und musste sich umbenennen. 1968, nach der Übersiedlung Dušan Pandulas nach Deutschland, löste sich das Quartett auf, wurde aber dann sechzehn Jahre später, 1984, in Frankfurt wieder durch ihn und seinem Schüler Peter Zelienka neu gegründet.

 

Programm

Bedřich Smetana (1824-1884)

 


Streichquartett Nr. 1 e-Moll "Aus meinem Leben" 

 

 

Alexander Borodin (1833-1887)


 

Streichquartett Nr. 2 D-Dur